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Geistliches Tagesthema vom 13. Oktober 2026
Es ist in Ordnung, nicht in Ordnung zu sein. Manche Tage sind einfach schwerer als andere. Diese beiden Sätze schickte mir vor kurzem eine Person aus meinem Umfeld – unter einem Bild mit einem süßen Küken, das seinen Kopf schwermütig an eine Wand legt.
Ich habe viel über das Bild und die Sätze nachgedacht – und ich halte sie für falsch und gefährlich. Dass Tage unterschiedlich sind steht außer Frage. Aber ist es deswegen in Ordnung, nicht in Ordnung zu sein? Bei einer Person, die schon lange an Depressionen leidet? Mir kommt das vor, als würde man sich in seiner Krankheit einrichten.
Erst recht zeigt ein Blick in die Bibel, wie falsch dieser Satz ist. Stellen wir uns vor, ein Kranker würde mit der Bitte um Heilung zu Jesus gebracht – und Jesus würde sagen: Es ist in Ordnung, nicht in Ordnung zu sein. Unvorstellbar! Nein, es gibt Sachen, die sollte man nicht relativieren. Gegen Krankheit braucht es klare Kante. Vom Umfeld, aber auch vom Patienten!
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